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FEUER IN DER KIMM

Wenn sich ein Schiff dem Ufer nähert und in der Ferne das erste Leuchtfeuer (Leuchtturm) erscheint, nennen das die Seeleute "Feuer in der Kimm". Die Kimm ist die Horizontlinie zwischen Meer und Himmel. Erscheint ein Leuchtfeuer bei Annäherung zum ersten Mal oder bei Entfernung letztmalig über der Kimm, lässt sich die Distanz zu diesem Feuer errechnen. Dieses Feuer weist auf Ankunft, langersehnte Rückkehr, Neuanfang oder das Ende einer langen Reise hin. Die Installation "Feuer in der Kimm", stellt diese Berechnung als Lichtobjekt dar. Ebenfalls spielt sie mit den Gegensätzen der emotional-philosophisch nicht fassbaren Weite und der rational konkreten Berechnung, der tatsächlichen Distanz zu dem nicht greifbaren Horizont. 

Dieses Lichtprojekt wird unterstützt von

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Porträtfoto Florence Dreier

Catherin Schöberl

Catherin Schöberl, Geboren *1994, studierte Kunst, Bildungswissenschaft und Deutsch. Sie ist Absolventin der Universität zu Köln (2019) und der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel (2020). Als Künstlerin und Kunstvermittlerin interessiert sie besonders die Schnittstelle zwischen individueller künstlerischer Arbeit und kollaborativ-partizipativem Schaffen. In ihrer künstlerischen Praxis macht sie sich häufig zeitgenössische Phänomene des Digitalen zu eigen und erschafft multimediale Installation in denen sie die Beziehungen und Zwischenräume von analogen und digitalen Sphären verhandelt.